
Einen Blick hinter die Kamera haben STUDIENKOMPASS Teilnehmerinnen und Teilnehmer in Berlin geworfen. Im ZDF-Hauptstadtstudio waren sie als Zuschauer bei der politischen Talkshow Log In zu Gast und konnten nicht nur ein Streitgespräch über die Rettung des Euros verfolgen, sondern auch sehen, was der Fernsehschauer sonst nicht sehen kann.
Jeden Mittwoch um 21 Uhr heißt es im ZDF Infokanal „Bitte mitdiskutieren!“. Moderator Wolf-Christian Ulrich lädt zwei Gäste zum Streitgespräch ein. Die Zuschauer können sich über einen Chat, Facebook, StudiVZ oder Twitter direkt in die Diskussion einschalten, Fragen stellen und Kommentare abgeben.
Kurz vor Sendungsbeginn wurden die Zuschauer in das kleine Studio geführt und bekamen vom Aufnahmeleiter eine schnelle Einführung zum Ablauf der Sendung. Auch die Maskenbildnerin kam noch zum Einsatz und puderte nicht nur den Moderator, sondern auch die Zuschauer in der ersten Reihe. Im Fernsehen wollen alle gut aussehen! Während der Vorbereitungen zur Sendung konnten die STUDIENKOMPASS-Teilnehmer schon einmal einen Einblick bekommen wie viele Berufe es beim Fernsehen neben der Moderation gibt: Kamera, Regie, Ton, Licht, Redaktion, Maske, Besucherdienst – um nur einige zu nennen.
Noch 5 Sekunden – 4,3,2,1! Licht an, Kamera läuft. Punkt 21 Uhr ging die Sendung los und die Gäste wurden im Studio begrüßt. Zur Rettung des Euros diskutierten Peter Altmaier, Parlamentarische Geschäftsführer der Unionsfraktion im Bundestag und Prof. Dr. Wilhelm Hankel, Wirtschaftsexperte und Wirtschaftsprofessor, der seit Jahren gegen die europäische Einheitswährung kämpft. Entsprechend hitzig war die Diskussion und den STUDIENKOMPASS-Teilnehmern fiel vor allem auf, dass Politiker sich selten an die Regeln halten, die man in der Schule lernt: Den anderen ausreden lassen, freundlich miteinander umgehen oder auf die gestellten Fragen antworten. Durch kurze Einspieler und Fragen von Twitter und Facebook Nutzern entstand trotzdem eine spannende Diskussion. Einziger Wermutstropfen: Die Zuschauerinnen und Zuschauer im Publikum kamen diesmal nicht zu Wort – zu groß war die Zahl der Fragen aus dem Netz.
Nach 60 Minuten Sendezeit stand zwar kein Masterplan für die Eurorettung, doch die STUDIENKOMPASS- Teilnehmer hatten ein deutlich klareres Bild wie Fernsehen funktioniert. Zeit blieb auch noch für ein kurzes Gespräch mit Moderator, Redakteurin und Aufnahmeleiter. Bei den Teilnehmern war die Neugierde geweckt und eine zweite Veranstaltung mit Vertretern aus der Medienbranche ist schon in Planung.
Mehr Infos zur Sendung gibt es bei zdf.de.