
Neben Mecklenburg-Vorpommern konnte der STUDIENKOMPASS in diesem Jahr in einem zweiten norddeutschen Bundesland erstmals neue Schülergruppen aufnehmen. 20 Schüler aus Kiel und 10 aus Lübeck werden in den nächsten drei Jahren am Förderprogramm teilnehmen. Auf sie wartet ein intensives Workshopprogramm, mit dem sie bei der Studien- und Berufswahl unterstützt werden.
Bei der feierlichen Aufnahmeveranstaltung in Kiel wurden die 30 neuen STUDIENKOMPASS Teilnehmer auch offiziell in das Programm aufgenommen. Sie erhielten ihre Aufnahmeurkunden für das Programm und einen symbolischen Kompass. Begrüßt wurden sie von Dr. Sven Murmann für die Familie Dr. Hannelore und Klaus Murmann und Michael Ost, Mitglied der Geschäftsleitung der Deutschen Bank in Lübeck, die den STUDIENKOMPASS finanziell unterstützen.
Auch Eltern und Lehrer waren eingeladen, um den STUDIENKOMPASS kennenzulernen. Manuela Akin und Can Pascal Seker, ehemalige Teilnehmer des STUDIENKOMPASS aus Hamburg, berichteten von ihren Erfahrungen, die sie in den drei Jahren des Programms gemacht haben. Die beiden Studenten schilderten, wie sie der STUDIENKOMPASS bei ihrer Studienwahl unterstützte und versprachen den Schülern drei abwechslungsreiche und spannende Jahre.
Auch der schleswig-holsteinische Bildungsminister Dr. Ekkehard Klug gratulierte den Teilnehmern herzlich zur Aufnahme. Er charakterisierte den STUDIENKOMPASS als gute Ergänzung zur Studien- und Berufsorientierung an den Schulen. „In den vergangenen Jahren hat die Studienorientierung immer mehr Bedeutung erlangt", betonte der Minister und sagte, schon der Begriff „Studienkompass“ beschreibe die Zielrichtung deutlich und klar: Es gehe um einen persönlichen Kompass, der dabei helfe, die notwendigen Entscheidungen für das eigene Berufsleben zu treffen", sagte Klug.
Die erstmalige Aufnahme von Schülern in Kiel wurde durch die finanzielle Unterstützung der Familie Dr. Hannelore und Prof. Dr. Klaus Murmann ermöglicht, die als regionaler Partner den STUDIENKOMPASS unterstützen. In Lübeck fördert die Deutsche Bank Stiftung den ersten Jahrgang des Programms.