Jugendliche erkennen durch die gezielte Förderung im Studienkompass ihre Potenziale. Das belegt der aktuelle Zwischenbericht der unabhängigen wissenschaftlichen Begleitung durch Rambøll Management, beauftragt durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung. Die Studienkompass-Teilnehmer werden drei Jahre lang gefördert – während der beiden letzten Schuljahre in der Oberstufe und im ersten Studienjahr. Die ersten Gruppen haben vor zwei Jahren, im Spätsommer 2007, mit dem Programm begonnen und stehen jetzt kurz vor dem Abitur. Die Evaluation zeigt bei diesen Jugendlichen große Fortschritte:
1. Im Verlauf der Studienkompassförderung zeigen sich starke Effekte, die sich mit den Zielen des Förderprogramms decken. Die Motivation und das Selbstvertrauen, ein Studium erfolgreich schaffen zu können, sind deutlich angestiegen. Mögliche Studienentscheidungen werden erheblich klarer und die meisten Teilnehmer beschäftigen sich ernsthaft mit einer konkreten Studienmöglichkeit. Auch die Unsicherheiten über die genauen Inhalte und Anforderungen sind stark zurückgegangen. Die Fragen der Teilnehmer sind sehr viel konkreter geworden und betreffen nun Themen wie beispielsweise die Studienfinanzierung oder die Wahl der Hochschule. Kurz: Die Teilnehmer fühlen sich insgesamt viel sicherer und besser informiert als vor einem Jahr.
2. Der Studienkompass führt zu einer stärkeren Vernetzung der Teilnehmer zu Themen der Studien- und Berufsorientierung. Der Austausch zwischen den Teilnehmenden nimmt auch schulübergreifend deutlich zu.
Eine Zusammenfassung wichtiger Ergebnisse aus dem Zwischenbericht der Evaluation finden Sie hier
Drucken
Sukhdeep Sing Arora, Teilnehemer aus Frankfurt/ Main
„Der Erfahrungsaustausch mit den Trainern und den anderen Teilnehmern hat mich in meinem Plan nach dem Abitur ein Studium aufzunehmen bestärkt. Aus dem zögerlichen ‚Uni-vielleicht?’ ist auf dem Zukunftscamp ein entschiedenes ‚Uni-ich will!’ geworden.“