Der STUDIENKOMPASS fördert eine Vielzahl junger Menschen aus nichtakademischen Elternhäusern, die an ganz unterschiedlichen Stellen in ihrer Berufs- und Studienorientierung stehen. Sie alle eint eine Eigenschaft: Sie möchten ihre Zukunft selbst in die Hand nehmen und sich rechtzeitig mit den ihnen offen stehenden Optionen auseinandersetzen.
Schüler, die unsicher sind, ob ein Studium das richtige für sie ist oder welches Fach zu ihnen passen könnte, finden im STUDIENKOMPASS Unterstützung bei der Studien- und Berufsorientierung. Sie erkunden im STUDIENKOMPASS die verschiedensten Studienrichtungen und Berufsprofile und informieren sich auch über organisatorische Belange eines Studiums wie die Studienfinanzierung oder Bewerbungs- und Einschreibungsverfahren. Die Teilnehmer erarbeiten sich Einblicke in die Anforderungen, die der Arbeitsmarkt in Zukunft stellen wird, und lernen in Workshops und Seminaren ihre eigenen Stärken und persönlichen Ziele besser kennen und schätzen. Ziel ist es, dass jeder Teilnehmer durch die Unterstützung des STUDIENKOMPASS zu einer wohlüberlegten Entscheidung darüber gelangt, welchen Weg er oder sie nach dem Abitur einschlagen möchte.
Die wissenschaftliche Begleitung des STUDIENKOMPASS zeigt, dass die Schüler zu Beginn ihrer Teilnahme am Förderprogramm ganz verschiedene Erwartungshaltungen haben. Diesen unterschiedlichen Förderbedarfen der Teilnehmer begegnet der STUDIENKOMPASS durch eine individuelle Herangehensweise.
Den Jugendlichen, die ein konkretes Studien(-fach)interesse haben, gibt der STUDIENKOMPASS Tipps zur Wahl und Organisation eines Studiums. Nicht selten entscheiden sich diese Teilnehmer hinsichtlich ihrer Studienfachwahl auch noch einmal um, wenn sie sich tiefer mit ihrem Wunschfach auseinandersetzen.
Im Jahr 2011 fanden insgesamt über 375 STUDIENKOMPASS-Veranstaltungen statt.
