24. Juni 2010
(Sperrfrist: 24.06.2010, 11:15 Uhr)
93 Prozent: STUDIENKOMPASS treibt Studierendenquote hoch
Berlin, 24.06.2010. Die Bilanz des Förderprogramms STUDIENKOMPASS zeigt: Mit den richtigen Instrumenten – einer individuellen Studien- und Berufsorientierung, die bereits zwei Jahre vor dem Abitur beginnt – lässt sich die Zahl der Studierenden erheblich steigern. 93 Prozent der Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Förderprogramms haben sich dazu entschieden, ein Studium aufzunehmen. Dies ergibt die unabhängige wissenschaftliche Begleitung des Programms. Die Ergebnisse sind umso bemerkenswerter vor dem Hintergrund, dass sich das Förderprogramm an Jugendliche aus nicht-akademischen Elternhäusern richtet und rund ein Drittel der Teilnehmer des ersten STUDIENKOMPASS-Jahrgangs einen Migrationshintergrund hat.
„Der STUDIENKOMPASS motiviert inzwischen rund 1.000 begabte Schülerinnen und Schüler, ihre Talente zu nutzen und ein Studium aufzunehmen“, erläutert Dr. Tessen von Heydebreck, Vorstandsvorsitzender der Deutsche Bank Stiftung, die den STUDIENKOMPASS zusammen mit der Accenture-Stiftung und der Stiftung der Deutschen Wirtschaft 2007 ins Leben gerufen hat. „Die heute vorgestellten Zahlen belegen, dass wir bei unseren STUDIENKOMPASS-Stipendiaten das gleiche Niveau wie in Akademiker-Familien erreicht haben. Damit können wir zeigen, dass Bildungsgerechtigkeit in Deutschland keine Vision bleiben muss.“
Im Bundesdurchschnitt studieren laut der 19. Sozialerhebung des Deutschen Studentenwerks weniger als 25 Prozent der Jugendlichen aus Familien ohne akademische Vorbildung, dreimal seltener als ihre Altersgenossen aus Akademikerfamilien. Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) strebt die generelle Erhöhung der Studierendenquote, aber auch gerade in dieser Zielgruppe, an. Bundesministerin Prof. Annette Schavan hat daher die Schirmherrschaft für das Förderprogramm STUDIENKOMPASS übernommen. Zusätzlich unterstützt ihr Haus die unabhängige wissenschaftliche Begleitung des STUDIENKOMPASS. Cornelia Quennet-Thielen, Staatssekretärin im BMBF, ist beeindruckt: „Das Förderprogramm STUDIENKOMPASS ist eine Erfolgsgeschichte. Die Einschätzung der Teilnehmerinnen und Teilnehmer zeigt: Das Programm bringt sie weiter. Sie fühlen sich umfassend über Studienmöglichkeiten informiert, sind besonders motiviert, ein Studium aufzunehmen, und haben gelernt, ihre Stärken und Schwächen besser einzuschätzen. Dies sind ganz wichtige Voraussetzungen, ein Studium erfolgreich abzuschließen. Zudem motiviert der STUDIENKOMPASS mehr junge Menschen, deren Eltern keinen akademischen Hintergrund aufweisen: Knapp zwei Drittel der befragten Teilnehmer und Teilnehmerinnen hat ein Studium begonnen, während im deutschen Durchschnitt lediglich 24 Prozent der Abiturienten und Abiturientinnen aus Elternhäusern ohne akademischen Hintergrund studieren. Wie der aktuelle Bildungsbericht zeigt, sind wir mit einer Rekord-Studienanfängerquote von 43 Prozent im Jahr 2009 auf dem richtigen Weg. Das zeigt: Wir machen den Weg frei für den Aufstieg durch Bildung.“
„Mit dem vollständigen Füllen von Wissenslücken und dem gezielten Einüben notwendiger Fähigkeiten können wir den Bedarf an hoch qualifizierten Nachwuchskräften in unserem Land langfristig decken. Die Ergebnisse des ersten STUDIENKOMPASS-Jahrgangs demonstrieren anschaulich, dass diese Aufgabe zu meistern ist“, erklärt Dr. Stephan Scholtissek, Vorstandssprecher der Accenture-Stiftung.
64 Prozent der STUDIENKOMPASS-Teilnehmer studieren bereits heute. 29 Prozent planen den Weg an die Hochschule, sobald sie Wehr- oder Zivildienst, ein Freiwilliges Soziales Jahr oder einen Au Pair-Einsatz absolviert haben. Die Initiatoren des Förderprogramms treten nun mit Veranstaltungen und Publikationen für eine verbesserte Studienorientierung ein. Unter dem Motto „Gewusst wie! Studieren lohnt!“ wollen sie jungen Menschen und ihren Eltern die Chancen verdeutlichen, die ein Studium eröffnet. „Mütter und Väter sollten ihre Kinder bei der Berufs- und Studienorientierung unterstützen. Wie sie diese Aufgabe wahrnehmen können, zeigen wir in einer Informationsbroschüre für Eltern, die ab sofort kostenlos bestellt werden kann“, sagt Hans-Jürgen Brackmann, Generalsekretär der Stiftung der Deutschen Wirtschaft. Die Broschüre ist unter der Tel.-Nr. 030 278906-66 oder per E-Mail unter studienkompass(at)sdw.org zu bestellen.
Download der Elternbroschüre:
http://www.studienkompass.de/die-initiative/aktuelles/gewusst-wie-studieren-lohnt.html
Der STUDIENKOMPASS fördert 2010 mehr als 1.000 Schüler und Studierende an 20 Standorten in ganz Deutschland. In Bayern engagiert sich die vbw - Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft e.V. seit 2009 in dem Förderprogramm und weitet es aufgrund der guten Erfolge auf insgesamt sieben Standorte im Freistaat aus.
23. April 2010
Nichtakademiker-Kinder an deutschen Hochschulen weiterhin unterrepräsentiert. Deutschlands Abiturienten brauchen dringend eine intensivere Berufs- und Studienorientierung
Berlin, 23.04.2010. Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) und das Deutsche Studentenwerk (DSW) haben heute die Ergebnisse der 19. Sozialerhebung zur wirtschaftlichen und sozialen Situation der Studierenden in Deutschland vorgestellt: Demnach wagen nur 24 von 100 Nichtakademiker-Kindern den Schritt an die Hochschule. Im Gegensatz dazu studieren von 100 Kindern aus akademischen Elternhäusern fast dreimal so viele.
„Die Ergebnisse der 19. Sozialerhebung belegen klar, dass die Studien- und Berufsorientierung an unseren Schulen deutlich intensiviert werden muss, damit endlich mehr Nichtakademiker-Kinder den Weg an die Hochschule wagen“, erklärt Dr. Ulrich Hinz, Leiter des Förderprogramms STUDIENKOMPASS. „Gelingt uns dies nicht, werden weiterhin viele talentierte Abiturientinnen und Abiturienten ihre Potenziale nicht vollständig ausschöpfen.“
Die Erfahrungen mehrjähriger praktischer Tätigkeit im Förderprogramm STUDIENKOMPASS zeigen, dass Nichtakademiker-Kinder oft nicht wissen, welche Möglichkeiten und Chancen ihnen ein Studium bietet. Häufig zweifeln sie auch daran, ob sie über die finanziellen Mittel sowie über die intellektuellen Fähigkeiten verfügen, ein Studium zu bewältigen. „Eine intensive Berufs- und Studienorientierung kann solche Zweifel zerstreuen und Nichtakademiker-Kinder dazu motivieren, ein Studium aufzunehmen“, betont Dr. Hinz.
Diese Einschätzung wird durch die Zahlen der unabhängigen wissenschaftlichen Begleitung des STUDIENKOMPASS belegt, die vom Bundesministerium für Bildung und Forschung gefördert wird: Über 90 Prozent der jungen Menschen, die das dreijährige Programm absolvierten, haben bereits ein Studium aufgenommen oder planen diesen Schritt in naher Zukunft.
Ausführliche Ergebnisse der Evaluation werden am 24. Juni 2010 der Öffentlichkeit vorgestellt. Am Folgetag laden die Initiatoren des Förderprogramms zur Tagung „Von der Schule an die Hochschule: Übergänge gestalten!“, auf der gemeinsam mit Gästen aus Schule und Hochschule, Wissenschaft, Wirtschaft und Politik neue Wege und praktische Erfahrungen im „Übergangsmanagement Schule-Hochschule“ diskutiert werden. Nähere Informationen zu der Veranstaltung finden Sie unter www.studienkompass.de/tagung.
Der STUDIENKOMPASS ist eine Initiative der Stiftung der Deutschen Wirtschaft, der Deutsche Bank Stiftung und der Accenture-Stiftung mit weiteren Partnern. Prof. Dr. Annette Schavan, Bundesministerin für Bildung und Forschung, ist Schirmherrin des Programms.
28. Januar 2010
Berlin, 28.01.2010. Schüler/innen, deren Eltern nicht studiert haben, können sich vom 1. Februar bis 7. März 2010 in 13 deutschen Städten um Aufnahme in das Förderprogramm STUDIENKOMPASS bewerben. Das Programm bietet seit 2007 besonders jungen Menschen aus Elternhäusern ohne akademischen Hintergrund, die viel seltener studieren als Akademikerkinder, eine intensive Studien- und Berufsorientierung. Der STUDIENKOMPASS ist eine Initiative der Accenture-Stiftung, der Deutsche Bank Stiftung und der Stiftung der Deutschen Wirtschaft (sdw).
Mit dem STUDIENKOMPASS schafft diese Zielgruppe den Sprung an die Hochschule. Das belegen neue Erfahrungswerte: 90 Prozent der Teilnehmer des ersten Förderjahrgangs, der im Frühjahr 2009 Abitur gemacht hat, streben ein Studium an. Im Bundesdurchschnitt studiert dagegen nicht einmal ein Viertel der Schüler ohne Akademikereltern (Quelle: 18. Sozialerhebung des Deutschen Studentenwerkes).
Die Teilnehmer erwartet eine kontinuierliche Begleitung in den letzten beiden Schuljahren und im gesamten ersten Jahr an der Hochschule. Mit seinem Konzept aus professionellen Workshops zur Studien- und Berufsorientierung sowie Projektarbeit, die die Schüler in den Regionen eigenständig gestalten, überwindet der STUDIENKOMPASS herkömmliche Bildungstraditionen. Katharina Keilpflug, STUDIENKOMPASS-Teilnehmerin und Studierende der Fächer Chemie und AWT (Arbeit, Wirtschaft und Technik) kann Schülern nur empfehlen, sich um Aufnahme in das Programm zu bewerben: „Ich fühle mich im STUDIENKOMPASS sehr gut aufgehoben. 2007 habe ich mich beworben, weil ich durch das Programm - anders als in der Schule - die nötigen Informationen zum Thema „Studium“ bekomme. Ohne den STUDIENKOMPASS hätte ich wahrscheinlich nicht studiert.“
Vom 1. Februar bis zum 7. März 2010 können sich Schüler über die Internetseite an dieser Stelle bewerben,
- die sich im drittletzten Schuljahr befinden,
- die Eltern haben, die nicht studiert haben oder in deren Familie eine besondere Situation die Aufnahme eines Studiums erschwert,
- die in einer der folgenden 13 Regionen leben: Berlin, Cloppenburg, Delmenhorst, Frankfurt a.M., Frankfurt (Oder), Halle, Hamburg, Köln, Mannheim, Oberbergischer Kreis, Paderborn, Papenburg, Regensburg.
Durch die Gewinnung neuer Förderer konnte das Programm bisher jährlich an neuen Standorten angeboten werden. STUDIENKOMPASS-Partner sind die Dr. Egon und Hildegard Diener Stiftung im Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft, die EWE AG, die Hans Hermann Voss-Stiftung, die Heinz Nixdorf Stiftung, der Kölner Gymnasial- und Stiftungsfonds, die Roche Diagnostics GmbH, und die vbw - Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft e.V. sowie das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF).
Der STUDIENKOMPASS steht unter der Schirmherrschaft der Bundesministerin für Bildung und Forschung, Prof. Dr. Annette Schavan.
Ansprechpartner für die STUDIENKOMPASS-Regionen
13. Oktober 2009
Der Studienkompass hat am 13.10.09 erstmals 27 Schülerinnen und Schüler aus Regensburg aufgenommen. Begrüßt wurden die Teilnehmer bei der Aufnahmefeier im Thon-Dittmer-Palais von Dr. Marcel Huber, Staatssekretär im Bayerischen Staatsministerium für Unterricht und Kultus und Bertram Brossardt, Hauptgeschäftsführer und Vizepräsident des regionalen Studienkompass-Partners vbw - Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft e. V. In Regensburg hatten sich 2009 erstmalig 84 Schülerinnen und Schüler der 10. und 11. Klassen aus 10 Schulen um einen Platz im Programm beworben.
Bertram Brossardt sagte in seiner Rede: „Wer an der Jugend spart, wird in der Zukunft verarmen. Deshalb beteiligen wir uns aus tiefer Überzeugung am Studienkompass in der Region Regensburg. Nur wer ein realistisches Bild vom Studium und vom Berufsleben hat, kann die richtige Wahl treffen. Dabei hilft der Studienkompass. Fachkräfte und Akademiker werden in den nächsten Jahren händeringend gesucht werden. Deutschland wird im internationalen Wettbewerb nur bestehen können mit hervorragend ausgebildeten, motivierten und leistungsbereiten jungen Menschen und für die Jugendlichen selbst ist Bildung und Ausbildung die beste Beschäftigungsgarantie."
An der Veranstaltung nahmen außerdem Michael Münch, stellvertretender Vorsitzender des Vorstandes der Deutsche Bank Stiftung und Hans-Jürgen Brackmann, Generalsekretär der sdw, sowie über 120 weitere Gäste teil.
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08.September 2009
Staatssekretärin Cornelia Quennet-Thielen aus dem Bundesministerium für Bildung und Forschung begrüßte die 34 Teilnehmer aus Berlin bei der Aufnahmefeier am 08.09.2009 in der Aula der Leibniz-Schule im Berliner Bezirk Kreuzberg. Die Staatssekretärin wies auf die Vorteile eines solchen Programms hin: „Allen jungen Menschen mit Hochschulreife rate ich: Nehmen Sie ein Studium auf, denn es schützt vor Arbeitslosigkeit und bietet große persönliche Entwicklungschancen. Der Studienkompass bewegt junge Menschen zu einem Studium und unterstützt so eine bedeutende Investition in die Zukunft, denn wir benötigen dringend mehr akademische Nachwuchskräfte. Die ersten Ergebnisse der wissenschaftlichen Begleitung zeigen bereits die positiven Fördereffekte des Programms und machen deutlich: Gute Orientierungsmöglichkeiten anzubieten, ist ein zentraler Schlüssel zu höheren Studierendenzahlen.“
In diesem Jahr haben sich165 Berliner Schülerinnen und Schüler der 11. Klassen aus 33 Schulen in einem zweistufigen Verfahren um einen Platz im Programm beworben. Der STUDIENKOMPASS fördert seit 2008 in Berlin bereits 55 Schülerinnen und Schüler aus 24 Schulen.
An der Veranstaltung nahmen außerdem Dr. Stephan Scholtissek, Vorsitzender der Accenture-Ländergruppe von Deutschland, Österreich, der Schweiz und Vorsitzender der Accenture-Stiftung, Dr. Tessen von Heydebreck, Vorsitzender des Vorstands der Deutsche Bank Stiftung und Hans-Jürgen Brackmann, Generalsekretär der Stiftung der Deutschen Wirtschaft, sowie über 130 Gäste teil.
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04. September 2009
Am 04.09.2009 wurden erstmals 20 Schülerinnen und Schüler aus Paderborn feierlich in den Studienkompass aufgenommen. Begrüßt wurden die Teilnehmer bei der Aufnahmefeier im Heinz Nixdorf MuseumsForum von Martin Nixdorf, Vorsitzender des Vorstandes der Heinz Nixdorf Stiftung und von Prof. Dr. Nikolaus Risch, dem Präsidenten der Universität Paderborn. In Paderborn hatten sich 2009 erstmalig 55 Paderborner Schülerinnen und Schüler der 11. Klassen aus 12 Schulen in einem zweistufigen Verfahren um einen Platz im Programm beworben.
Die Heinz Nixdorf Stiftung ist in Paderborn regionaler Partner und engagiert sich in dieser Rolle besonders stark für die Schülerinnen und Schüler. Martin Nixdorf, Vorsitzender des Vorstands der Heinz Nixdorf Stiftung, sagte in seiner Rede: „Wir möchten junge Menschen dazu motivieren, ihr Potenzial auszuschöpfen. Denn unsere Gesellschaft ist angewiesen auf die Innovationskraft, die Kreativität und den kritischen Geist seiner jungen Akademiker.“
An der Veranstaltung nahmen außerdem Michael Münch, stellvertretender Vorsitzender des Vorstandes der Deutsche Bank Stiftung und Hans-Jürgen Brackmann, Generalsekretär der sdw, sowie über 90 weitere Gäste teil.
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31. August 2009
Am 31.08.2009 wurden 30 Schülerinnen und Schüler aus Frankfurt am Main feierlich in den Studienkompass aufgenommen. Begrüßt wurden die Teilnehmer bei der Aufnahmefeier in der Aula der Musterschule von Dorothea Henzler, der hessischen Kultusministerin.
In einer Diskussionsrunde sprach Frau Henzler mit Abiturienten, die bereits Erfahrungen im Studienkompass gesammelt haben, und Vertretern der Programm-Partner über das Thema „Der Studienkompass: Bildungschancen zwischen Schule und Hochschule“.
Der Studienkompass fördert seit 2007 in Frankfurt bereits 100 Schülerinnen und Schüler aus 19 Schulen. Neben ihrer Rolle als Mit-Initiator des Programms ist die Deutsche Bank Stiftung in Frankfurt auch der regionale Partner in Frankfurt und engagiert sich in dieser Rolle besonders für die Teilnehmerinnen und Teilnehmer. Dr. Tessen von Heydebreck, Vorsitzender des Vorstands der Deutsche Bank Stiftung: „Unser Land kann es nicht erlauben, auf das Potenzial dieser jungen begabten Menschen zu verzichten. Wir müssen dafür sorgen, dass sie ihre Talente entfalten können, um den Herausforderungen der Zukunft wirksam zu begegnen.“
An der Veranstaltung nahmen außerdem Dr. Stephan Scholtissek, Vorsitzender der Accenture-Ländergruppe von Deutschland, Österreich, der Schweiz und Vorsitzender der Accenture-Stiftung, Hans-Jürgen Brackmann, Generalsekretär der sdw, sowie über 120 weitere Gäste teil.
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21. August 2009
Am 21.08.2009 wurden 32 Schülerinnen und Schüler aus den neuen Standorten Cloppenburg, Delmenhorst und Papenburg feierlich in den STUDIENKOMPASS aufgenommen. Begrüßt wurden die Teilnehmer bei der Aufnahmefeier in den Räumen des regionalen Studienkompass-Partners EWE AG von Lutz Stratmann, dem Niedersächsischen Minister für Wissenschaft und Kultur.
Eine anregende Diskussionsrunde zwischen Teilnehmern, die bereits Erfahrungen im Studienkompass gesammelt haben, und Vertretern der Programm-Partner zum Thema „Der Studienkompass: Bildungschancen zwischen Schule und Hochschule“, vermittelte den Gästen ein lebhaftes Bild über das Programm des Studienkompass.
An der Veranstaltung nahmen neben dem Vorstandsvorsitzenden der EWE AG Dr. Werner Brinker und Michael Münch, stellvertretender Vorsitzender des Vorstandes der Deutsche Bank Stiftung auch Hans-Jürgen Brackmann, Generalsekretär der sdw, sowie über 100 weitere Gäste teil.
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10. Juli 2009
275 Schülerinnen und Schüler haben in den letzten Wochen eine Zusage für ihre Teilnahme am Studienkompass bekommen. An dem Auswahlverfahren hatten über 800 Bewerber aus 178 Schulen teilgenommen. Die Förderung beginnt für den neuen Jahrgang nach den Sommerferien.
Insgesamt nehmen in diesem Jahr 650 junge Menschen am Studienkompass teil; damit ist das Programm eine der größten privaten Bildungsinitiativen Deutschlands.
18. März 2009
In diesem Jahr haben sich über 800 Schülerinnen und Schüler von 178 Schulen um 275 Plätze beim Studienkompass beworben. Nun geht das Auswahlverfahren in die zweite Runde: Bewerber, die die formalen Teilnahme-Kriterien erfüllen, werden zu einem Auswahltest eingeladen. Der Test wurde von Prof. Trost vom ITB Bonn speziell für den Studienkompass entwickelt und wird von April bis Mai in allen zwölf Studienkompass-Standorten durchgeführt. Im Juni steht dann die endgültige Auswahl der Teilnehmer fest.
30. Januar 2009
Vom 1. Februar bis zum 5. März 2009 können sich wieder Schülerinnen und Schüler beim Studienkompass bewerben. Bewerber müssen in ihrem drittletzten Schuljahr vor dem (Fach-)Abitur sein und in einer Studienkompass-Region wohnen. Das Programm ist 2009 in Berlin, Cloppenburg, Delmenhorst, Erfurt, Frankfurt/Main, Frankfurt/Oder, Hamburg, Köln, Mannheim, Paderborn, Papenburg und Regensburg aktiv.
23. Januar 2009
Die Roche Diagnostics GmbH unterstützt den Studienkompass-Jahrgang 2008 in Mannheim. 25 Teilnehmer aus neun beruflichen und allgemeinbildenden Gymnasien Mannnheims werden bisher gefördert. Die Finanzierung dieser Gruppe ist dank des Engagements der Roche Diagnostics GmbH für die drei Jahre der Förderung gesichert.
24. Oktober 2008
Der Studienkompass kann dank neuer Partner noch mehr junge Menschen aus Nicht-Akademiker-Familien zu einem Studium motivieren. Mit Unterstützung der EWE AG, der Heinz Nixdorf Stiftung und der Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft e.V. wird das Programm im kommenden Jahr in drei neuen Regionen aktiv. Hinzu kommen die Standorte Cloppenburg, Delmenhorst, Paderborn, Papenburg und Regensburg. Bereits aktiv ist der Studienkompass in den Regionen Berlin, Erfurt, Frankfurt/Oder, Frankfurt/Main, Hamburg, Köln und Mannheim. Seit dem Programmstart 2007 konnten die Initiatoren, die Stiftung der Deutschen Wirtschaft, die Deutsche Bank Stiftung und die Accenture-Stiftung, die Zahl der Standorte bereits von 5 auf 10 verdoppeln. Im Jahr 2009 erhöht die Deutsche Bank Stiftung ihre Fördersumme für das Projekt um weitere 500.000 €.
9. September 2008
Vor zahlreichen Gästen aus Politik, Wirtschaft und Medien sind heute insgesamt 200 Schülerinnen und Schüler aus Berlin, Erfurt, Frankfurt/Main, Frankfurt/Oder, Hamburg, Köln und Mannheim in den zweiten Jahrgang des Förderprogramms Studienkompass aufgenommen worden. Begrüßt wurden sie von Dr. Dieter Hundt, Präsident der Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände (BDA), und Dr. Josef Ackermann, Vorsitzender des Vorstands der Deutsche Bank AG.
In erster Linie stammen die neuen Teilnehmer aus Elternhäusern ohne akademische Erfahrung. Diese Jugendlichen zur Aufnahme eines Studiums zu motivieren und ihnen einen erfolgreichen Start an der Hochschule zu ermöglichen, ist Ziel der Programminitiatoren Accenture-Stiftung, Deutsche Bank Stiftung und Stiftung der Deutschen Wirtschaft (sdw). Die neuen Teilnehmer erwartet eine dreijährige Förderung, die zwei Jahre vor dem Abitur einsetzt und sie bis zum Ende ihres zweiten Hochschulsemesters begleitet.
Insgesamt zählt der Studienkompass nun 375 Schülerinnen und Schüler. Regionale Förderer sind unter anderem der Kölner Gymnasial- und Stiftungsfonds, die EWE AG, die Heinz Nixdorf Stiftung und die Dr. Egon und Hildegard Diener-Stiftung.
Schirmherrin des Programms ist die Bundesministerin für Bildung und Forschung Dr. Annette Schavan.
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August 2008
200 Schülerinnen und Schüler, die vorrangig aus Familien ohne akademische Vorbildung stammen, sind für die Teilnahme am zweiten Jahrgang des STUDIENKOMPASSES ausgewählt worden. In einem dreijährigen Förderprogramm, das die letzten beiden Schuljahre vor dem Abitur sowie die ersten beiden Hochschulsemester umfasst, werden sie zur Aufnahme eines Studiums motiviert. Die neuen Teilnehmerinnen und Teilnehmer kommen aus den Regionen Berlin, Erfurt, Frankfurt a. M., Frankfurt (Oder), Hamburg, Köln und Mannheim. Am 9. September 2008 werden sie von den Initiatoren des STUDIENKOMPASSES, der Accenture-Stiftung, der Deutsche Bank Stiftung und der Stiftung der Deutschen Wirtschaft, in Berlin feierlich aufgenommen.
Begrüßt werden die Jugendlichen von Dr. Dieter Hundt, Präsident der Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände (BDA) und Vorsitzender des Kuratoriums der Stiftung der Deutschen Wirtschaft, und Dr. Josef Ackermann, Vorsitzender des Vorstands der Deutsche Bank AG. Prof. Dr. Margret Wintermantel, Präsidentin der Hochschulrektorenkonferenz (HRK), und Ingo Kramer, Präsident der Unternehmensverbände im Lande Bremen e. V., diskutieren über „Bildungschancen zwischen Schule und Hochschule“. Darüber hinaus berichten die neuen Teilnehmer von ihren ersten Erfahrungen mit dem STUDIENKOMPASS. Durch die Veranstaltung führt Maybrit Illner.
Die Aufnahmeveranstaltung findet am 9. September von 13 bis 15 Uhr im Haus der Deutschen Wirtschaft, Breite Str. 29, in Berlin statt. Ab 12 Uhr kommen Gäste und Schüler zu einem gemeinsamen Mittagsimbiss zusammen.
Für Interviews stehen der Presse von 12.15 bis 12.45 Uhr zur Verfügung:
Ansprechpartnerin für Medienvertreter ist Nandita Wegehaupt, Tel. 030 / 278 906 – 76.
Januar 2008
Zwischen dem 01. Februar und dem 20. März 2008 können sich Schüler/innen, die sich drei Jahre vor dem Abitur befinden, um Aufnahme in das Förderprogramm Studienkompass bewerben. Der Studienkompass beinhaltet eine rein ideelle Förderung und richtet sich an Schüler, die aus familiären, sozialen oder wirtschaftlichen Gründen ohne einen Impuls von außen kein Studium aufnehmen würden.
Wichtige Termine für Schüler, Eltern, Lehrer, im Bildungsbereich Tätige sowie interessierte Journalisten, stellen die Studienkompass-Informationsabende dar. Hier können sie sich direkt mit den Programminitiatoren, den Stipendiaten des ersten Jahrgangs 2007 sowie Studierenden austauschen und erfahren wie der Studienkompass bei der Studienfachwahl und bei einem erfolgreichen Start an der Hochschule unterstützt. Die Informationsabende finden ab Ende Februar 2008 in insgesamt sieben Regionen statt.
Dezember 2007
In das Jahr 2008 startet der Studienkompass als Preisträger im Wettbewerb „365 Orte im Land der Ideen“. Die Initiative „Deutschland - Land der Ideen“ steht unter der Schirmherrschaft von Bundespräsident Horst Köhler und zeichnet innovative und zukunftsweisende Projekte und Ideen aus. Rund 1.500 Unternehmen, Forschungsinstitutionen sowie kulturelle und soziale Einrichtungen beteiligten sich an der Ausschreibung.
Am 25. Februar 2008 findet im Rahmen des Studienkompass-Informationsabends in Frankfurt a.M. die Preisverleihung statt. Zusätzlich berichten Studienkompass-Teilnehmer über ihre Erfahrungen mit dem neuen Programm und Studierende geben den teilnehmenden Schülern einen Einblick in das Leben an der Uni.
Die Studienkompass-Informationsabende werden im Frühjahr 2008 in mehren Städten angeboten und richten sich an Schüler, die sich zwei Jahre vor dem Abitur befinden. Auch interessierte Eltern und Lehrer sind eingeladen teilzunehmen. Die Termine der Informationsabende sind ab Mitte Januar 2008 auf der Studienkompass-Internetseite einzusehen.
16. Oktober 2007
Oktober 2007
Nach der Auftaktveranstaltung am 4. September in Berlin ging es für die rund 175 Teilnehmer/innen des ersten Studienkompass-Jahrgangs gleich mit dem Zukunftscamp, dem ersten großen Workshop des Programms, weiter. Innerhalb der zweitägigen Veranstaltung lernten die Teilnehmer/innen aus den 5 Studienkompass-Regionen Erfurt, Frankfurt (Oder), Frankfurt a.M., Hamburg und Köln vor allem sich selber besser kennen. In kleinen Gruppen fanden sie Raum, ihren persönlichen Wünschen und Hoffnungen auf die Spur zu kommen und entwickelten eigene Vorstellungen, wie sich ihre Zukunft im Idealfall gestalten soll. Damit legten die jungen Menschen während des Zukunftscamps das Fundament für ihre weitere berufliche Orientierung und die Wahl eines individuell passenden Studienfaches.
Nun planen die Schüler/innen gemeinsam mit ihren Vertrauenspersonen erste regionale Veranstaltungen. Diese führen sie zu Universitäten oder Unternehmen.
September 2007
Grund zum Feiern gab es am 4. September für die ersten 175 Schülerinnen und Schüler, die in Berlin in das neue Förderprogramm Studienkompass aufgenommen wurden. Auch zahlreiche Vertreter aus Wirtschaft und Politik fanden sich zur offiziellen Auftaktveranstaltung ein und begrüßten das neue Angebot zur Studienorientierung für Jugendliche aus nicht-akademischen Elternhäusern.
„Viel zu viele Jugendliche bleiben hierzulande unter ihren Möglichkeiten“, erklärte Hans-Jürgen Brackmann, Generalsekretär der sdw. „Dies ist zum einem bedauerlich für den Einzelnen. Denn jeder junge Mensch sollte die Chance haben, sich seinen Anlagen entsprechend bestmöglich zu entwickeln. Zum anderen gehen unserer wissens- und fortschrittsorientierten Gesellschaft wertvolle Potenziale verloren. Schon heute ist ein Mangel an qualifizierten Fachkräften in vielen Branchen deutlich spürbar.“
Dr. Tessen von Heydebreck, Vorsitzender des Vorstands der Deutsche Bank Stiftung und Dr. Stephan Scholtissek, Vorsitzender der Accenture Ländergruppe Deutschland, Österreich, Schweiz und Vorstandssprecher der Accenture-Stiftung, erläuterten in Berlin die Ziele und Inhalte des Studienkompasses. Andreas Storm, Parlamentarischer Staatssekretär bei der Bundesministerin für Bildung und Forschung, unterstrich das große Interesse der Politik, ein innovatives Programm wie den Studienkompass zu unterstützen. Das BMBF fördert die unabhängige wissenschaftliche Evaluation des Programms, auf die die drei kooperierenden Stiftungen besonderen Wert legen.
Als Vertreter des Studienkompass-Beirates rief Thomas Sattelberger, Vorstand Personal der Deutschen Telekom AG, die ersten 175 Teilnehmer dazu auf, das Programm als Chance und ein Studium als Investition in die eigene Zukunft zu begreifen. Für die Teilnahme beworben hatten sich mehr als 350 Schülerinnen und Schüler aus den Räumen Erfurt, Frankfurt a.M., Frankfurt (Oder), Hamburg und Köln. Weitere Förderer und Partner sollen den Aufbau neuer Standorte ermöglichen. Zum Auftakt wurde als erster regionaler Förderer der Kölner Gymnasial- und Stiftungsfonds begrüßt.
August 2007
Der 4. September 2007 ist ein spannender Tag für die zukünftigen Teilnehmer/innen des Studienkompasses, denn die Initiativpartner des dreijährigen Förderprogramms zur Studienorientierung, die Accenture-Stiftung, die Deutsche Bank Stiftung und die Stiftung der Deutschen Wirtschaft (sdw) haben alle 175 erfolgreichen Bewerber/innen eingeladen, an der Auftaktveranstaltung im Haus der Deutschen Wirtschaft (Breite Straße 29 10178 Berlin), teilzunehmen.
Die Schüler/innen stammen aus Erfurt, Frankfurt a.M., Frankfurt (Oder), Hamburg und Köln. Auf ihrer Reise in die Hauptstadt am 3. September begleiten sie Vertrauenspersonen aus ihrer Region. Beim gemeinsamen Abendessen in Berlin lernen die Teilnehmer/innen sich untereinander kennen und bereiten sich auf den kommenden Tag vor.
Während am 4. September zwischen 10:30 und 11:30 Uhr ein Pressegespräch im Haus der Deutschen Wirtschaft (Breite Straße 29 10178 Berlin) stattfindet, erhalten die Schüler/innen am Vormittag bei unterschiedlichen Exkursionen erste Einblicke in verschiedene Berufsfelder.
Um 12 Uhr gibt es einen Mittagsimbiss im Haus der Deutschen Wirtschaft und zwischen 13 und 15 Uhr findet die Auftaktveranstaltung mit einem bunten Programm und künstlerischen Performances statt. In diesem Rahmen werden die Teilnehmer/innen offiziell in das Programm aufgenommen.
An dem Pressegespräch und dem Podiumsgespräch der Auftaktveranstaltung nehmen teil:
- Herr Dr. Klaus Murmann, Vorsitzender des Vorstands der sdw und Ehrenpräsidenten der Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände (BDA),
- Herr Dr. Tessen von Heydebreck, Vorsitzender des Vorstands der Deutsche Bank Stiftung,
- Herr Dr. Stephan Scholtissek, Vorsitzender der Accenture Ländergruppe von Deutschland, Österreich, der Schweiz und Vorstandssprecher der Accenture-Stiftung,
- Herr Andreas Storm, Parlamentarischer Staatssekretär bei der Bundesministerin für Bildung und Forschung.
Juni 2007
Das Studienkompass-Auswahlverfahren ist nun abgeschlossen! Ende Juni erhielten 175 Bewerber/innen die Einladung am dreijährigen Förderprogramm teilzunehmen. Fast doppelt so viele Bewerbungen waren zuvor eingegangen.
Die Schüler/innen befinden sich drei Jahre vor dem Abitur und stammen aus den ersten Studienkompass-Regionen Erfurt, Frankfurt a.M., Frankfurt (Oder), Hamburg und Köln. Die regionalen Teilnehmergruppen sind jeweils 35 Teilnehmer stark.
Das erste Progamm-Highlight, auf das sich die zukünftigen Studienkompass-Teilnehmer/innen freuen dürfen, ist die Auftaktveranstaltung am 4. September 2007 in Berlin. Schon am Abend vorher erwartet sie ein buntes Programm bestehend aus Unterhaltung, Information und gegenseitigem Kennen lernen.
Doch der September birgt noch einen weiteren Programm-Höhepunkt für die Studienkompass-Teilnehmer/innen. Von Mitte bis Ende des Monats finden sie innerhalb des Zukunftscamps, einer der vier Studienkompass-Hauptveranstaltungen, einen geeigneten Rahmen, um individuelle Wünsche an ihre berufliche Zukunft zu entwickeln und verborgenen Leidenschaften auf die Spur zu kommen.
Die zweitägigen Zukunftscamps finden in allen fünf Studienkompass-Regionen statt:
Köln: 8./9. September 2007
Erfurt: 15./16. September 2007
Frankfurt a.M.: 15./16. September 2007
Frankfurt (Oder): 22./23. September 2007
Hamburg: 29./30. September 2007
„Die Ergebnisse der 19. Sozialerhebung belegen klar, dass die Studien- und Berufsorientierung an unseren Schulen deutlich intensiviert werden muss, damit endlich mehr Nichtakademiker-Kinder den Weg an die Hochschule wagen“, erklärt Dr. Ulrich Hinz, Leiter des Förderprogramms STUDIENKOMPASS. „Gelingt uns dies nicht, werden weiterhin viele talentierte Abiturientinnen und Abiturienten ihre Potenziale nicht vollständig ausschöpfen.“
Die Erfahrungen mehrjähriger praktischer Tätigkeit im Förderprogramm STUDIENKOMPASS zeigen, dass Nichtakademiker-Kinder oft nicht wissen, welche Möglichkeiten und Chancen ihnen ein Studium bietet. Häufig zweifeln sie auch daran, ob sie über die finanziellen Mittel sowie über die intellektuellen Fähigkeiten verfügen, ein Studium zu bewältigen. „Eine intensive Berufs- und Studienorientierung kann solche Zweifel zerstreuen und Nichtakademiker-Kinder dazu motivieren, ein Studium aufzunehmen“, betont Dr. Hinz.
Diese Einschätzung wird durch die Zahlen der unabhängigen wissenschaftlichen Begleitung des STUDIENKOMPASS belegt, die vom Bundesministerium für Bildung und Forschung gefördert wird: Über 90 Prozent der jungen Menschen, die das dreijährige Programm absolvierten, haben bereits ein Studium aufgenommen oder planen diesen Schritt in naher Zukunft.
Ausführliche Ergebnisse der Evaluation werden am 24. Juni 2010 der Öffentlichkeit vorgestellt. Am Folgetag laden die Initiatoren des Förderprogramms zur Tagung „Von der Schule an die Hochschule: Übergänge gestalten!“, auf der gemeinsam mit Gästen aus Schule und Hochschule, Wissenschaft, Wirtschaft und Politik neue Wege und praktische Erfahrungen im „Übergangsmanagement Schule-Hochschule“ diskutiert werden. Nähere Informationen zu der Veranstaltung finden Sie unter www.studienkompass.de/tagung.
Der STUDIENKOMPASS ist eine Initiative der Stiftung der Deutschen Wirtschaft, der Deutsche Bank Stiftung und der Accenture-Stiftung mit weiteren Partnern. Prof. Dr. Annette Schavan, Bundesministerin für Bildung und Forschung, ist Schirmherrin des Programms.