Druckversion Community Kontakt
Menü

Warum es den Studienkompass gibt

Jeder Mensch sollte die Möglichkeit haben, seine Talente zu entdecken und zu nutzen - unabhängig von der sozialen Herkunft. Zahlreiche Studien belegen jedoch, dass Kinder aus Familien ohne akademischen Hintergrund deutlich seltener studieren als ihre Altersgenossen aus Akademikerhaushalten.

Hier setzt der Studienkompass an und richtet sich speziell an Jugendliche, die mit dem Gedanken spielen, als Erste in ihrer Familie ein Studium aufzunehmen. Unser Ziel ist es, dass die Geförderten einen passenden Weg für sich finden, auf dem sie ihr Potenzial ausschöpfen können. Er soll sich mit ihren Interessen decken und sie in ein erfülltes Berufsleben führen.

ÜBER UNS

Der Studienkompass ist ein Förderprogramm für Schülerinnen und Schüler, das im Jahr 2007 auf Initiative der Accenture-Stiftung, der Deutsche Bank Stiftung und der Stiftung der Deutschen Wirtschaft gegründet wurde. Die Karl Schlecht Stiftung ist Exklusivpartner für Baden-Württemberg. Zahlreiche weitere Partner aus der Wirtschaft und dem Stiftungswesen haben sich der Initiative in den letzten Jahren angeschlossen.

Das Programm bietet jungen Menschen aus Elternhäusern ohne akademischen Hintergrund eine intensive Studien- und Berufsorientierung. Die Teilnehmer erwartet eine kontinuierliche Begleitung in den letzten beiden Schuljahren und im gesamten ersten Jahr an der Hochschule.

Der Studienkompass ist eine der größten privaten Bildungsinitiativen des Landes. Aktuell werden rund 1.500 Jugendliche bundesweit gefördert, mehr als 1.400 junge Menschen haben das Programm bereits erfolgreich durchlaufen. Sie studieren an mehr als 240 Hochschulen in ganz Deutschland.


Wie wir fördern

Die Förderung beginnt zwei Jahre vor dem Abitur und läuft auch im ersten Jahr an der Hochschule weiter, um den Übergang in die neue Lernumgebung optimal unterstützen zu können. Ehrenamtliche Vertrauenspersonen begleiten die Gruppe über den gesamten Zeitraum, stehen als Ratgeber und Motivator zur Seite und gestalten mit den Jugendlichen gemeinsam das Förderprogramm.

In regionalen Gruppen arbeiten jeweils rund 20 Schülerinnen und Schülern gemeinsam an ihrer Zukunft . Kernelemente der Förderung sind verschiedene Workshops zur Verbesserung der Selbsteinschätzung, zur kompetenten Bewertung von Informationen zu Studienfeldern und Hochschulen und zur initiativen Gestaltung der eigenen Studien- und Berufswegeplanung.